Klosterkirche Einsiedeln

Klosterkirche
Klosterkirche
Imposanter Mittelpunkt Einsiedelns ist die barocke Klosteranlage aus dem 18. Jahrhundert mit der Klosterkirche.

Das Kloster Einsiedeln ist ein Ort des Gebets – in Stille oder in Gemeinschaft. Sie können in der Klosterkirche, der Gnadenkapelle oder einer der Seitenkapellen Innehalten und an einem öffentlichen Gottesdienst teilnehmen.

Klosterkirche

Die Klosterkirche von Einsiedeln gehört zu den bedeutendsten Barockbauten nördlich der Alpen und bildet zusammen mit dem Kloster eine räumliche Einheit. Abt Nikolaus weihte diese Kirche 1735.

Im Innern verschmelzen die Fresken und Stuckaturen der Gebrüder Cosmas Damian und Egid Quirin Asam mit der Architektur und verleihen der Kirche die üppige Pracht des späten Barock. Die Kirche gliedert sich in einen abgetrennten Chor, die Weihnachts- und Abendmahlskuppel sowie das Oktogongewölbe, unter dem sich die Gnadenkapelle mit der Schwarzen Madonna befindet.

Salve Regina

Nicht verpassen sollten Sie die Vesper der Mönche um 16.30 Uhr. Sie  singen anschliessend in der Gnadenkapelle ein mehrstimmiges, berühmt gewordenes Salve Regina in einem Satz aus dem späten 18. Jahrhundert.

Die Tradition geht auf eine Stiftung aus dem Jahre 1547 zurück. Damals kam der in den Reformationswirren aus seinem Kloster Maulbronn (D) vertriebene Zisterzienserabt Johannes von Lenzingen nach Einsiedeln, wo er die Stiftung machte und noch im gleichen Jahr starb. Er wurde neben der Gnadenkapelle begraben. Das Salve Regina, eine Gebet an die Gottesmutter Maria, zählt zu den vier Marianischen Schlussantiphonen, welche seit dem 13. Jahrhundert am Ende des Stundengebetes (Komplet oder Vesper) gesungen wurden.

Täglich (ausser Karfreitag und Karsamstag) um ca. 17 Uhr (im Anschluss an die Vesper von 16.30 Uhr)

Öffnungszeiten

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Adresse

8840 Einsiedeln
Schweiz

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